Willkommen beim MFC Montabaur-Heiligenroth e.V.
Willkommen beimMFC Montabaur-Heiligenroth e.V.

FLUGORDNUNG

des MODELL-
FLUG- CLUB MONTABAUR- HEILIGENROTH e. V. im DMFV

 

Zur Gewährleistung eines sicheren und
ordnungsgemäßen Modellflugbetriebs am Aufstiegsgelände des MFC- Montabaur-
Heiligenroth e.V. gilt mit Datum vom 10.02.2009 folgende Flugordnung:

 



§ 1   Regelungen der Aufstiegserlaubnis

Der Modellflugbetrieb am Vereinsgelände darf nur von
Mitgliedern des Modellflugvereins MFC Montabaur- Heiligenroth e. V. durchgeführt
werden.

Gastflieger müssen nach § 1, Abs.1 der
Vereinssatzung Tagesmitglied werden und sich
vor Aufnahme des Flugbetriebs beim
Vorstand des MFC- Montabaur- Heiligenroth, bzw. beim Flugleiter mit gültigem
Versicherungsnachweis anmelden,
der Unkostenbeitrag beträgt 5,- € proTag
für Erwachsene und 2,- € für Jugendliche.

Der Flugbetrieb unterliegt den Bestimmungen des
Erlaubnisbescheides des Landesbetriebes Mobilität, Referat Luftverkehr,
Flughafen-Hahn - vom 10.02.2009, der beim Vorstand ausliegt und von jedem
Teilnehmer am Flugbetrieb zur Kenntnis genommen werden muß. Die Bestimmungen
sind genauestens zu beachten. Die wichtigsten Regelungen werden im Folgenden auszugsweise in die Flugordnung übernommen:

      (1)     Jeder
Modellflieger hat sich so zu verhalten, dass die öffentliche Sicherheit oder
Ordnung, insbesondere andere Personen und Sachen, sowie die Ordnung des
Modellflugbetriebes nicht gefährdet oder gestört werden.

      (2)     Während des Start-
und Landevorgangs müssen die Start- und Landeflächen frei von unbefugten
Personen und beweglichen Hindernissen sein.

      (3)     Zwischen den
Flugmodellen und Personen außerhalb des Aufstiegsgeländes (z. B. Spaziergänger,
Feldarbeiter) muss stets ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten
werden. Hierbei sind auch das Gewicht und das Betriebsverhalten der Modelle
(Geschwindigkeit, Steuerungsfähigkeit etc.) zu berücksichtigen. Das Anfliegen
und Überfliegen von Personen und Tieren ist nicht zulässig. Soweit sich auf den
Feldern innerhalb des ausgewiesenen Flugraumes Personen aufhalten, dürfen diese
Felder nicht überflogen werden.

      (4)     Straßen und Wege
dürfen nicht unter 25 m über Grund überflogen werden. Dies gilt nicht für
Start- und Landevorgänge wenn sichergestellt ist, dass sich auf dem betreffenden
Wege- oder Straßenabschnitt auf mindestens 25 m Breite keine Personen aufhalten
oder störende Gegenstände befinden (z. B. Kraftfahrzeuge).

      (5)     Die Flugmodelle
müssen während der gesamten Flugdauer ständig vom Steuerer beobachtet werden
können. Sie haben, sofern sie steuerbar sind, anderen Luftfahrzeugen stets auszuweichen.

      (6)     Der Flugbetrieb
darf nur in Anwesenheit einer Person durchgeführt werden, die erfolgreich an
einer Unterweisung in Sofortmaßnahmen am Unfallort oder einer Ausbildung in Erster
Hilfe teilgenommen hat. Jedes aktive Vereinsmitglied hat einen entsprechenden
Nachweis hierüber dem Vorstand vorzulegen.

      (7)     Sämtliche
eingesetzten Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren müssen mit einem
funktionstüchtigen Schalldämpfer, der den in § 4, Absatz (1) genannten max.
Schallpegel unterschreitet, ausgestattet sein.

      (8)     Es dürfen nur
Funkanlagen verwendet werden, die den für solchen Anlagen geltenden
Vorschriften der Bundesnetzagentur entsprechen. Bei dem Betrieb dieser Anlagen
sind die geltenden Verfügungen der Bundesnetzagentur zu beachten.

      (9)     Flugmodelle dürfen
nur innerhalb des im Erlaubnisbescheid festgelegten Flugraums geflogen werden.
Mit allen Modellen ist zu den im Flugraum befindlichen 20 Kv Hochspannungsleitungen
(außer bei Start und Landungen), sowie zur Landesstraße L 318 ein
Sicherheitsabstand von 150 m einzuhalten. Ein Lageplan hängt im Schaukasten
aus. Modelle, deren Flugbetriebseigenschaften (Geschwindigkeit, Gewicht,
aerodynamische Eigenschaften) eine Einhaltung der Flugraumgrenzen nicht
jederzeit gewährleisten, dürfen auf dem Modellfluggelände nicht betrieben
werden.

      (10)   Es dürfen Flugmodelle
ohne Verbrennungsmotoren bis 25
kg
 
und Flugmodelle
mit Kolben- Verbrennungsmotoren bis 15 kg Gesamtmasse betrieben werden,
die einen Schallpegel von 65 db(A)/25m nicht überschreiten. Der
Flugleiter kann im Zweifel den Start eines Modells, das den max. zulässigen
Schallpegel oder das max. Gewicht überschreitet, untersagen, bis der Nachweis
über die Einhaltung der oberen Grenzwerte erbracht wird.

      (11)   Die zulässigen
Aufstiegszeiten müssen zuverlässig eingehalten werden:

Werktage

9.00 bis 13.00 Uhr

15.00 bis 19.00 Uhr

Sonn- und Feiertage

10.00 bis 13.00 Uhr

15.00 bis 19.00 Uhr

An allen Tagen jedoch
  längstens bis 1 Stunde vor Sonnenuntergang.

Flugmodelle ohne
  Verbrennungsmotoren dürfen von Sonnenaufgang (SR) bis Sonnenuntergang (SS)
  betrieben werden.

Eine Liste mit den
Sonnenuntergangsterminen hängt an der Schautafel aus. Der Platz soll - außer
bei besonderen Veranstaltungen - nach dem Ende der abendlichen Aufstiegszeiten
möglichst bald verlassen werden.

§ 2   Flugleiter

      (1) Flugbetrieb darf nur bei
Anwesenheit eines Flugleiters durchgeführt werden, der den Flugbetrieb
überwacht und erforderlichenfalls ordnend eingreift. Flugleiter ist:

  • derjenige, der vom Vorstand
    hierzu ernannt, bzw. eingeteilt wurde.
  • ansonsten das erste
    volljährige Vereinsmitglied, das am Gelände erscheint oder derjenige, auf den
    sich die Anwesenden einigen.

Der Flugleiter darf nicht
selbst Modelle steuern. Er kann sich vertreten lassen. Dies ist im
Modellflugbuch mit Angabe des Zeitraums und des Vertreters zu vermerken.

      (2)     Der Flugleiter hat
sich im Zweifel durch Einsichtnahme in die entsprechenden Nachweise zu
überzeugen, dass die erforderliche Haftpflichtversicherung der Modellflieger
vorliegt und die Funkfernsteuerung den Vorschriften entspricht. Im Zweifel hat
er die Teilnahme zu untersagen, wenn die Nachweise nicht erbracht werden.

      (3)     Der Flugleiter hat
den Einsatz von Flugmodellen zu untersagen, die den technischen Anforderungen
in Bezug auf Flugsicherheit und Schallschutz nicht entsprechen, oder die aufgrund
ihrer Flugbetriebseigenschaften die Einhaltung der Flugraumgrenzen nicht
jederzeit gewährleisten (siehe § 1 Abs. 9u. 10). Er muss den Flugbetrieb
einstellen, wenn die Wetterbedingungen oder andere Gegebenheiten einen sicheren
Flugbetrieb gefährden.

      (4)     Den Anordnungen des Flugleiters ist
unbedingt Folge zu leisten.
Bei Verstößen gegen Bestimmungen dieser Flugordnung
oder des Erlaubnisbescheides kann er ein Flugverbot aussprechen. Er übt für den
Verein das Hausrecht am Platz aus und kann Personen, die den ordnungsgemäßen
Ablauf des Flugbetriebes stören, vom Platz verweisen. Diese Ahndungsmaßnahmen
hat er schriftlich im Flugbuch festzuhalten und dem Vereinsvorstand
mitzuteilen. Dieser entscheidet ggf. über weitere Maßnahmen.

      (5)     Der Flugleiter hat
die notwendigen Eintragungen im Modellflugbuch vollständig und in leserlicher
Schrift vorzunehmen. Es ist das vom Verein ausgegebene Muster zu verwenden.

      (6) Wenn sich höchstens zwei Personen
zielgerichtet auf dem Modellfluggelände aufhalten, kann auch ohne Anwesenheit
eines Flugleiters Modellflugbetrieb durchgeführt werden. Hierzu zählen auch
dauerhaft anwesende Zuschauer, Angehörige u.ä. In diesem Fall sind die
notwendigen Eintragungen im Modellflugbuch von den Modellfliegern selbst
vorzunehmen.

§ 3   Sicherheit

      (1)     Bei Flugbetrieb
dürfen die Start- und Landebahn und der Vorbereitungsbereich nur von den Piloten,
ihren Helfern und vom Flugleiter betreten werden. Alle anderen Personen müssen
sich im Aufenthaltsraum hinter dem Sicherheitszaun aufhalten.

      (2)     Für die Funkfernsteuerung
dürfen nur die zugelassenen Frequenzen benutzt werden. Vor dem Einschalten des
Senders muss sichergestellt werden, dass die Frequenz nicht bereits belegt ist.
Die Frequenzbelegung wird wie folgt gekennzeichnet:

  • Eintrag im Flugbuch
  • Kennzeichnung der
    Senderantenne mit einem Fähnchen in der entsprechenden Farbcodierung
  • Anbringung der Frequenzmarke
    auf der Frequenztafel

      (3)     Für alle Personen,
die aktiv am Flugbetrieb teilnehmen, gilt ein absolutes Alkoholverbot.

§ 4   Lärmschutz

      (1)     Am Fluggelände dürfen
nur Flugmodelle eingesetzt werden, die einen Schallpegel von 65 dB(A)/25m nicht überschreiten.
Es dürfen maximal zwei Flugmodelle
mit Kolbenmotoren gleichzeitig betrieben werden.

      (2)     Es dürfen nur
Flugmodelle mit Verbrennungsmotor eingesetzt werden, die im Lärmpass des
Modellfliegers eingetragen sind. Lärmmessungen von Elektroantrieben behält sich
der Vereinsvorstand und Flugleiter ausdrücklich vor. Die Lärmmessungen werden
von den Lärmschutzbeauftragten des Vereins durchgeführt. Die Messung wird von ihnen
im Lärmpass bestätigt. Die Messung muss wiederholt werden, wenn an dem Modell
Veränderungen vorgenommen wurden, die die Schallemission beeinflussen (v. a.
Motor, Schalldämpfer, Luftschraube).

     

§ 5   Ordnung und Sauberkeit - Umweltschutz

      (1)     Sämtlich Fahrzeuge
dürfen ausschließlich auf den vorgesehenen Park- oder Fahrradabstellplätzen
abgestellt werden. Keinesfalls darf auf den Zufahrtswegen oder auf benachbarten
Feldern geparkt werden.

      (2)     Die Modelle dürfen
nur im Vorbereitungsraum auf- und abgebaut, sowie betankt und gewartet werden.

      (3)     Mit der Natur ist
schonend umzugehen. Es ist verboten, Tieren, v. a. Vögeln mit Modellen
nachzustellen.

      (4)     Sofern zur Bergung
von außengelandeten Modellen bestellte Felder betreten werden müssen, ist dies
im Flugbuch zu vermerken und der Vorstand unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
Dieser wird einen Ausgleich des Schadens mit dem betroffenen Landwirt in die
Wege leiten. Sofern die Bergung einen unverhältnismäßig hohen Flurschaden
verursachen würde, muss diese zunächst unterbleiben und der Vorstand informiert
werden.

      (5)     Das Gelände muss
in einem sauberen Zustand verlassen werden. Abfälle und Wertstoffe sind in den
dafür vorgesehenen Behältern zu sammeln.

§ 6   Verhalten bei Unfällen

Bei Personenschäden sind zunächst
Sofortmaßnahmen am Unfallort zu ergreifen. Hierfür hat jeder am Flugplatz
anwesende Modellflieger dessen persönliche Erste- Hilfe Ausrüstung (z.B.
Autoverbandskasten) zur Verfügung zu stellen. Bei Alarmierung der
Unfallrettung soll als Treffpunkt
die Einmündung des asphaltierten
Wirtschaftsweges an der L 318 Richtung Heiligenroth, ca. 1.000 m nach dem
Ortsausgang Montabaur Richtung Limburg,
vereinbart werden. Dorthin
ist ein Fahrzeug abzustellen, das das Rettungsfahrzeug zur Unfallstelle
geleitet. Bei der Alarmierung den Unfallhergang, die Art und Schwere der Verletzungen
knapp und ruhig darstellen und das Gespräch nicht eher beenden, bevor die
Rettungsleitstelle dazu auffordert!

Wichtige Rufnummern und
Anschriften

MFC Montabaur- Heiligenroth e.V. im DMFV

02602 - 4718 u.

0171 - 7278792

Notruf

110

Feuerwehr

112

Notarzt (DRK)

02602 - 19222

Polizei Montabaur

02602 - 92260

Krankenhaus Montabaur

02602 - 1220

Krankenhaus Dernbach

02602 - 6840

KEVAG Störstelle (Strom)

02666 - 9110

LSC- Flugplatz Montabaur

02602 - 2487

LBM; Referat Luftverkehr,

  Gebäude 890, 55483 Hahn-Flughafen

(06543) 5088-01

Der nächste Fernsprecher
befindet sich in Montabaur Nähe Arbeitsamt, Tonnerre-Str. (ca. 1.000 m vom Fluggelände).

Jeder, der am Flugbetrieb teilnimmt, erkennt die mit dieser Flugordnung
getroffenen Regelungen an. Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung am
Modellfluggelände sieht sich der Vorstand im Interesse aller Modellflieger des
Vereins gehalten, Verstöße strikt zu ahnden. Es muss auch mit einer Anzeige bei
der Luftfahrtbehörde gerechnet werden. Bei schweren oder fortgesetzten
Verstößen droht der Vereinsausschluss!

 

 

 

Heiligenroth, 10.02.2009

Modell- Flug- Club Montabaur- Heiligenroth e.V.

I. V.

 

 

 

 

( Hans Bierenfeld )

1. Vorstand